







Designfliesen.de ist die deutsche Niederlassung der Designtegels.nl. Wir sind der größte Hersteller und Importeur von Zementfliesen in Europa und konzentrieren sich insbesondere auf dem deutschen Markt.
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Unsere Fluggesellschaften operieren täglich von Deutschland und an Privatpersonen und Unternehmen. Sie genießen die gleiche Garantie wie unsere Kunden in den Niederlanden.
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Designfliesen.de bietet Ihnen:| Ausstellungsraum |
Ausstellungsraum Utrecht Niederlande
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| Geschichte |
Zementfliesen – Geschichte Zement, Pigment, Wasser, Zeit und viel Geduld. Bei wem auch immer das vorhanden ist, der ist theoretisch in der Lage, Zementfliesen herzustellen. Die Moren taten es so bereits vor zehn Jahrhunderten und noch heute werden Fliesen so in den Fabriken hergestellt. Die Produktionstechnik und der Zement selbst wurden im Laufe der Zeit weiterentwickelt und perfektioniert. Grundsätzlich handelt es sich jedoch noch immer um das selbe umweltfreundliche Handwerk. Im Jahr 711 fielen die Moren in Spanien ein. Nach einigen Jahrzehnten hatten sie ganz Spanien sowie das südliche Portugal erobert. Sie brachten die Technik ihrer Fliesenanfertigung mit all seinen kunstvollen und farbigen Islamitischen Dekorationen und Mustern nach Europa. In eine Form goss man gefärbtes Marmorpuder und streute darüber eine Art Zement. Durch starken Druck entstand so nach einer Weile eine Fliese, die für Fußböden und Wände verwendet werden konnte.
Die Moren führten in Spanien den Islam ein, wodurch sich u. a. eine Morisch-Spanische Hochkultur entwickelte. Zentrum dieser Kultur war die Stadt Cordoba, wo entsprechende Kunst, Literatur und Wissenschaften erblühten. Auch in der Baukunst der Spanier hinterließ der jahrhundertlange Einfluss der Moren deutliche Spuren, vor allem in Südspanien, in Städten wie Cordoba, Sevilla, Granada und Málaga. Der Alhambra Palast von Granada ist eines der wohl schönsten Beispiele der Morisch-Arabischen Baukunst in Europa. Seine Mauern sind mit zahllosen mehrfarbigen Fliesen prächtig verziert. Nachdem 1492 die Moren endgültig aus Spanien vertrieben waren, kamen die farbenfroh dekorierten Fliesen ein wenig aus der Mode. Das sollte sich erst wieder im 19. Jahrhundert ändern. Zahllose archäologische Funde weckten dann in Europa das Interesse an Jahrhundert alten Kulturen und Bräuchen. Eine davon was auch die frühe arabische Kultur. In der Islamitischen Architektur wurden beispielsweise viel lebendige Farben und Muster aufgrund von Entwürfen aus der Geometrie, Kalligrafie oder Blumen und Pflanzen verwendet. Die Grundlage dieser Entwürfe wurde wiederum von neuen Designern in den mediterranen Gebieten übernommen und dem „Geschmack“ des jeweiligen Landes angepasst. Vor allem bei der high society Barcelonas war die Verwendung von Zementfliesen zum Ende des 19. Jahrhunderts hin sehr populär geworden. Gleichzeitig erlebte der europäische Kontinent die Hochperiode der Kunstepoche Art Nouveau. Barcelona spielte damals eine große Rolle auf den Gebieten Design und Architektur nach dem Vorbild von Antonio Gaudi. Wie auch andere Architekten und Designer entwarf auch Gaudi seine eigene Zementfliese. Diese war apfelgrün und sechseckig und fand als ein Inneneinrichtungselement des Casa Mila in Barcelona Verwendung. In dieser Zeit wurden Zementfliesen auch im Rest Spaniens sowie in anderen südeuropäischen Ländern beliebter. Am Beginn des 20. Jahrhunderts waren Zementfliesen bereits die populärste Fußbodenbedeckung der mediterranen Regionen: Nordafrika, Spanien, Portugal und Italien. Von hier aus hatten sich die Fliesen auch in die ehemaligen europäischen Kolonien verbreitet. Wenig später wurden Zementfliesen in allen Ecken der Welt gebraucht. Diese Popularität stoppte erst wieder in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts, als man teilweise auf günstigere Industrieprodukte, wie z. B. Granit, Steinplatten, Keramik oder Kunststoff umstieg bzw. nach dem Krieg umsteigen musste. Heute, zu Beginn des 21. Jahrhunderts, nimmt die Frage nach authentischen Produkten zu. Einigen Stimmen zufolge stehen wir darum am Beginn einer neuen goldenen Periode für Zementfliesen, die in der Niederlande u. a. als Portugiesische Fliesen oder Mosaikfliesen bekannt sind. Der wieder wachsende Enthusiasmus für dieses „grüne“ Produkt ist vielleicht eine Art Gegenstrom gegen die aktuellen technologischen Entwicklungen, bei welchen industriell hergestellte Materialien unsere Umwelt mehr und mehr herausfordern.
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| Herstellung |
Produktbeschreibung Zementfliesen “Manufacturing cement tiles is an art form passed down from generation to generation. Each peace that comes out of the workshop bears not only the Azule logo on the back, but also the pride of each individual craftsman. For them, the tile represent the fruit of their labour and the heritage of a tradition” aus dem Buch: Cementtile: Evolution of an Art Form. Eine gute Zementfliese ist kompakt, wasserdicht und beständig. Während des Produktionsprozesses wird allein Gebrauch von den besten Naturmaterialien gemacht. Diese Materialien werden unter sehr großem Druck maschinell zusammengepresst. Die unterschiedlichen Muster werden mit einer handgefertigten kupfernen Form in den verschiedensten Farben ebenfalls von Hand zusammengesetzt. Fliesen werden als Einzelstück und gleichzeitig als Teil eines Ganzen hergestellt. Bei ihrer Produktion handelt es sich um einen sorgfältigen Handwerksprozess, welcher nur durch speziell ausgebildete Fachkräfte ausgeführt werden kann. Ihre Qualität wird letztendlich durch den Hersteller bestimmt. Zementfliesen bestehen aus zwei unterschiedlichen Schichten, die man bei seitlicher Betrachtung gut sehen kann. Erste Schicht: Zweite Schicht: Die unten stehenden Fotos zeigen Schritt für Schritt, wie eine Fliese entsteht: Foto 1 Die handgefertigte Kupferform wird mit großer Genauigkeit in den Rahmen einer hydraulischen Presse gesetzt. Neben dem Fliesenformat wird durch den Rahmen auch die Qualität der oberen Schicht bestimmt. Farbe für Farbe werden die Pigmente mit der Hand in das entsprechende Muster gegossen. Ein Pigment besteht hauptsächlich aus Marmorpuder, feinem weißen Zement, organischen Pigmenten und anderen Mineralien. Foto 2 Nachdem die Form auf spezielle fachmännische Art und Weise entfernt wurde, wird die Farbschicht (erste sichtbare Schicht) mit einem Mix aus sehr feinem Sand und Zement besprüht. Foto 3 In einem dritten Schritt wird der Rahmen mit einer Mischung aus Sand und Zement genau gefüllt und sorgfältig glattgestrichen. Die zweite Fliesenschicht entsteht. Foto 4 Der Rahmen wird sorgfältig abgedichtet und die Fliese in einer hydraulischen Presse zusammengepresst. Foto 5 Nach dem Pressvorgang werden Rahmen und Abdichtung entfernt. Jede Fliese wird gründlich auf die gewünschte Qualität und Muster kontrolliert. Im Anschluss müssen die Fliesen 24 Stunden lang in einem Wasserbad hart werden. Danach kommen die Fliesen noch einmal für 7 Tage in Trockenregale, um dort komplett auszuhärten. Jede Azule Fliese wird vor dem Verpacken noch einmal auf Qualität untersucht und mit schützendem Seidenpapier zwischen den Seitenkanten in Packungen von 0,48 m2 verpackt. |
| Uber uns |
Designfliesen – ein Rückblick Sein alter VW Bus hat es nicht leicht, als Ramon Huigen in 2003 damit dreieinhalb tausend Kilometer von Nordafrika nach Utrecht/Niederlande zurückfährt. Im Bus befinden sich nämlich auch ein paar schwere authentische Zementfliesen. Quasi zufällig stolperte Ramon während seiner Surfferien in einer kleinen südmarokkanischen Fliesenbrennerei über sie. Sogleich war er von der Materie dieser Fliesen begeistert. Die mediterranen Motive, die Farben, der traditionelle natürliche Produktionsprozess und die reiche Geschichte [= Link auf Geschichtsseite] fesseln ihn so, dass Ramon beschließt, gleich ein paar Kisten Fliesen mit nach Holland zu nehmen. Zuhause verlegt er in seiner Küche und auf seiner Terrasse einen wunderschönen farbigen Fliesenboden, welcher von seiner Familie, Freunden und Bekannten nicht unbemerkt bleibt. Sie möchten nun gern auch solch einen Boden. Ramon beschließt, von seinem letzten Spargeld einen Container Zementfliesen aus Marokko zu importieren und als sich etwas später sein ganzer Freundeskreis im mediterranen Flair glaubt, weiß er, dass er auch dem Rest der westlichen Welt diesen Fliesen Genuss nicht vorenthalten kann. Die Sache hat mehr Potential! Leidenschaft In einer kleinen Garage in der Duurstedestraße in Utrecht werden die ersten Bestellungen bearbeitet. Die Nachfrage ist irgendwann so groß, dass Ramon und Martijn alle sechs Monate eine neue Garage dazu mieten müssen. Eins ist klar: dieses Hobby läuft aus der Hand. Designtegels.nl lässt sich nicht mehr mit einem weiteren Job kombinieren. Beide Unternehmer beschließen deshalb, Ihrer Leidenschaft zu folgen und sich fortan hauptsächlich mit dem Ausbau ihres Fliesenbetriebes zu beschäftigen. Sahara Sand Bei Designtegels.nl in Holland arbeiten mittlerweile acht Menschen fulltime. In den ausländischen Fliesenfabriken sind mehr als siebzig Fachkräfte damit beschäftigt, die qualitativ besten Fliesen herzustellen. Im Schuppen hinter dem kürzlich komplett umgebauten und modernisierten Utrechter showroom steht noch immer der selbe graue Volkswagen T2A, Baujahr 1969, womit 2003 alles begann. Das ca. 40 Jahre alte Auto ist mittlerweile vollständig instandgesetzt. Wer jedoch genau hinschaut, kann vielleicht noch das ein oder andere Körnchen Sahara Sand darin finden… Ramon Huigen & Martijn Dijkstra |
| 20-04-2012 | Neue Kollektion http://www.designfliesen.de/tegel-producten/portugese-tegels/vn-macchiato/ |
| 03-02-2012 | Wir benötigen Beratung! An welcher Börse können wir am besten unsere Fliesen Promoten? Bitte informieren Sie uns: info@designfliesen.de |
| 03-02-2012 | Wir benötigen Beratung! In welchen deutschen Zeitschriften können wir am besten unsere Produkte Promoten? Bitte informieren Sie uns: info@designfliesen.de |